April 2026 - Bei unserem jüngsten Arbeitseinsatz im NABU-Garten standen erneut praktische Naturschutzmaßnahmen und die behutsame Pflege des Geländes im Mittelpunkt. Mit vereinten Kräften wurde der ältere, angefallener Baumschnitt zusammengetragen und zu einer Benjeshecke aufgeschichtet. Diese sogenannte Totholzhecke bietet künftig zahlreichen Insekten, Vögeln und Kleinsäugern einen wertvollen Lebensraum und fügt sich zugleich harmonisch in das naturnahe Gartenkonzept ein.
Ein weiteres Projekt des Tages war die Unterstützung der weißen Himbeeren: Sie erhielten ein stabiles Rankgerüst, das ihnen künftig besseren Halt und optimale Wachstumsbedingungen bietet. So können sich die Pflanzen gut entwickeln und tragen gleichzeitig zur Strukturvielfalt im Garten bei.
Auch optisch zeigt sich der Garten zunehmend gepflegt, ohne dabei seinen natürlichen Charakter zu verlieren. Besonders erfreulich ist der Blick auf die blühende Kirsche, die derzeit einen schönen Akzent im nun nicht mehr ganz so verwilderten Naturgarten setzt.
Der Arbeitseinsatz hat einmal mehr gezeigt, wie wirkungsvoll gemeinsames Engagement sein kann: Mit überschaubarem Aufwand wurden wichtige Lebensräume geschaffen und bestehende Strukturen verbessert, ein Gewinn für Mensch und Natur gleichermaßen.
Februar 2026 - Unsere NABU-Aktionsgruppe Amphibienschutz in Eußerthal durfte erneut Besuch von einem Team der SWR Landesschau Rheinland-Pfalz begrüßen. Früh am Morgen trafen sie sich mit unseren Helferinnen und Helfer an der festen Leitplanke in der Nähe der Fachklinik , um unseren Einsatz während der Amphibienwanderung zu begleiten und filmisch festzuhalten. Bereits im vergangenen Jahr war das Team bei uns vor Ort, umso mehr hat es uns gefreut, sie auch diesmal wieder willkommen zu heißen.
Während der Wanderzeit sind wir täglich im Einsatz, kontrollieren die Leitplanke und helfen den Amphibien sicher über die Straße. Dieses Engagement lebt von der Unterstützung vieler Ehrenamtlicher, die mit großem Einsatz zum Erhalt unserer heimischen Arten beitragen.
Der erneute Besuch der Landesschau bedeutet uns viel: Er macht unsere Arbeit sichtbar und trägt dazu bei, mehr Menschen für den Amphibienschutz zu sensibilisieren. Wir freuen uns über das Interesse und die Wertschätzung und hoffen, dass wir gemeinsam noch viele für dieses wichtige Thema begeistern können.
Februar 2026 - Obstbäume bereichern seit jeher unseren Speiseplan. Mit der heute immer stärkeren Industrialisierung der Lebensmittel werden die im eigenen Garten natürlich gereiften Früchte umso wertvoller.
Wie funktioniert ein Obstbaum? Wie können wir den Ertrag, die Stabilität, die Gesundheit des Baumes, die Erreichbarkeit und Qualität der Früchte fördern?
Das Seminar gibt zunächst eine theoretische Einführung in die Obstbaum-Pflege. Dabei werden Wachstumsgesetze, die Lebensphasen,
Wundheilung und natürlich die Wirkung von Schnittmaßnahmen behandelt.
Danach geht es auf die Streuobstwiesen vom Reinighof zum praktischen Teil: Baumansprache zur Beurteilung des Ist-Zustands, Entwerfen von Pflegezielen am direkten Beispiel und die Demonstration passender Maßnahmen.
Das Seminar findet am Samstag den 14. Februar von 13-18:00 auf dem Reinighof 1, 76871 Bruchweiler-Bärenbach bei jeder Witterung statt. Bei Regen werden wir anteilig mehr Zeit im gemütlichen Seminarraum mit entsprechendem Anschaungsmaterial und heissem Tee verbringen.
Referent: Herbert Ritthaler, Baumschul-Meister bei Ritthalers Grüne Insel GmbH
Die 25€ Seminargebühr bitte vor Ort begleichen und evtl. Brotzeit mitbringen.
Anmeldung bitte unter: [email protected]. Tel. 06394 1378
Dezember 2026 - Mit kleinen und großen Vogelschutz-Projekten versucht der NABU in der Süd- und Vorderpfalz dem Rückgang vieler Vogelarten entgegen zu wirken. Jetzt laden wir zum Mitmachen ein und bieten interessierten Naturfreunden eine kostenlose Workshopreihe an. Unter dem Motto „Federleicht – Einstieg in den Vogelschutz“ finden zwischen Ende Januar und November 12 Praxis-Workshops statt. Die Inhalte reichen von Nistkastenkontrollen für Höhlenbrüter über die Pflege von Steinhaufen für die seltenen Steinschmätzer bis hin zu Maßnahmen für Schwalben an Gebäuden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Charaktervögeln der Pfalz, wie z.B. Wanderfalke, Zaunammer und Bienenfresser. Monitoring und Zählungen, wie z.B. die Wasservogelzählung gehören ebenfalls zum Programm. Die Workshops finden in der Regel an Wochenenden oder Abenden statt und dauern zwischen zwei und vier Stunden. Angeleitet werden sie von erfahrenen Vogelschützern der 11 NABU-Gruppen in der Region. Wer an mindesten sechs der Workshops teilgenommen hat, erhält am Ende des Jahres ein Zertifikat. Mitmachen kann jeder, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Eine gewisse körperliche Grundfitness ist hilfreich. Da die Workshops an unterschiedlichen Orten in der Süd- und Vorderpfalz stattfinden, sollten die Teilnehmer mobil sein. Anmeldungen sind bis zum 20. Januar 2026 bei der NABU-Regionalstelle Süd möglich. Gefördert wird die Workshopreihe von der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz aus Mitteln der Glücksspirale.
Mai 2025 - Wir freuen uns sehr, dem Dorfgemeinschaftshaus in Eußerthal die NABU-Schwalbenplakette vergeben zu dürfen.
Diese besondere Auszeichnung wurde von unserem Vorsitzenden Hans Joachim Fette überreicht und würdigt das Engagement für den Schutz und die Förderung der Schwalben in unserer Gemeinde.
Das Dorfgemeinschaftshaus bietet mehreren Naturnestern Platz, als Ergänzung sind zusätzliche Nisthilfen angebracht worden. Damit trägt das Gebäude aktiv zum Erhalt der Schwalben bei und schafft wichtige Brutmöglichkeiten für diese faszinierenden Vögel.
Bürgermeister Reinhard Denny nahm die Plakette persönlich entgegen und unterstrich damit die Bedeutung des Engagements für den Naturschutz in Eußerthal.
Wir danken allen, die sich für den Schutz der Schwalben einsetzen, und freuen uns auf weitere gemeinsame Schritte zum Erhalt unserer heimischen Vogelarten!
April 2025 - Greifvögel wie Bussarde und Falken sind beeindruckende Jäger und unverzichtbare Bestandteile unserer Streuobstwiesen. Sie tragen nicht nur zur Schönheit unserer Natur bei, sondern erfüllen auch eine wichtige Rolle beispielsweise bei der Regulierung der Mäusepopulationen.
Damit sie sich sicher und ungestört auf ihre Beute konzentrieren können, sind geeignete Plätze zum Beobachten und Rasten notwendig. Hier kommen Ansitzstangen (Jule) ins Spiel – einfache, aber äußerst wertvolle Hilfsmittel für den Schutz und die Unterstützung dieser faszinierenden Vögel.
Auf den Fotos kann man das Errichten einer solchen Jule, auf einem unserer NABU Grundstücke in Dernbach sehen. Der Bau und das Aufstellen ist denkbar einfach.
Feedback-Frage:
Welche zwei Holzarten wurden für die Jule verwendet?
Die richtige Antwort gerne an den NABU Annweiler-Hauenstein schicken.
Zu gewinnen gibt es eine 5 Liter Bag-in-Box Apfelsaft von den Dernbacher Streuobstwiesen.
Februar 2025- Wir vom NABU Annweiler-Hauenstein setzen uns gerne aktiv für den Schutz bedrohter Tierarten ein. Am liebsten direkt vor unserer Haustür! Diesmal sind wir aber ein Stückchen weiter gegangen und haben durch eine Patenschaft im Landauer Zoo unseren Fokus auf "das Deutsche Großsilberkaninchen", einer vom Aussterben bedrohten Haustierart gelegt.
Das Deutsche Großsilberkaninchen ist bekannt für sein beeindruckendes silbernes Fell und seine freundliche Natur. Leider ist diese Rasse aufgrund genetischer Engpässe und mangelnder Zuchtvielfalt vom Aussterben bedroht. Durch die Patenschaft möchten wir vom NABU auf die Bedeutung des Erhalts seltener Haustierarten aufmerksam machen und einen Beitrag zum Schutz dieser einzigartigen Rasse leisten.
Januar 2025 - Etwa 60 Nisthilfen für Singvögel betreuen wir in unserem Streuobst-Projektgebiet in Dernbach. Alljährlich reinigen wir diese Nisthilfen, entfernen alte Nester, Kot und Parasiten, so auch bei schönstem Wetter Mitte Januar. Wo es notwendig ist, werden die Kästen auch repariert oder ersetzt.
Auch in diesem Jahr stellten wir im Rahmen der Nisthilfenkontrolle fest, dass etwa 80 Prozent der Nisthilfen bebrütet wurden, etwa 15 Prozent wurden
genutzt, manchmal auch von Wespen und nur etwa 5 Prozent wurden nicht besucht. Auch wenn es manchmal eine etwas wackelige Angelegenheit ist, mit der Leiter im hangigen Geländer an die Bruthöhlen
zu kommen, ein Aktivist bietet immer seine helfende Hand und der Spaß kommt nicht zu kurz.